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Was kostet eine 10-kWp-PV-Anlage mit Speicher in Deutschland?

Was kostet eine 10-kWp-PV-Anlage mit Speicher in Deutschland?

Eine 10-kWp-PV-Anlage mit Speicher ist für viele Hausbesitzer eine attraktive Möglichkeit, den eigenen Solarstrom effizient zu nutzen und den Strombezug aus dem Netz zu reduzieren. Doch was kostet eine 10-kWp-PV-Anlage mit Speicher im Jahr 2026 tatsächlich? Die Gesamtkosten können je nach Speicherkapazität, Qualität der Solarmodule, Wechselrichter, Montageaufwand und weiteren technischen Anforderungen deutlich variieren. Dieser Ratgeber gibt einen Überblick über die aktuellen Kosten einer 10-kWp-PV-Anlage mit Speicher, zeigt die wichtigsten Einflussfaktoren und hilft Ihnen dabei, die passende Lösung für Ihren Energiebedarf zu finden.

PV-Anlage

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Eine schlüsselfertige 10-kWp-PV-Anlage mit Speicher kostet im Jahr 2026 je nach Speicherkapazität und Ausstattung häufig etwa 12.000 bis 25.000 Euro. Eine häufig gewählte Kombination aus 10-kWp-PV-Anlage und einem 10-kWh-Speicher liegt meist im Bereich von etwa 15.500 bis 22.000 Euro.
  • Ein Batteriespeicher erhöht den Eigenverbrauchsanteil des erzeugten Solarstroms und ermöglicht es, mehr Energie auch am Abend und in der Nacht selbst zu nutzen. Dadurch kann der Bezug von Netzstrom reduziert werden, während die Anfangsinvestition höher ausfällt.
  • Die Gesamtkosten werden vor allem durch die Speicherkapazität, die Qualität der Komponenten, den Montageaufwand sowie mögliche Anpassungen an der Hauselektrik beeinflusst.
  • Als grobe Orientierung gilt für viele Haushalte eine Speicherkapazität von etwa 0,5 bis 1,5 kWh pro 1 kWp PV-Leistung. Die optimale Speichergröße hängt jedoch vom individuellen Stromverbrauch und dem gewünschten Eigenverbrauch ab.

Was kostet eine 10-kWp-PV-Anlage mit Speicher im Jahr 2026?

Die Kosten einer 10-kWp-PV-Anlage mit Speicher setzen sich aus mehreren Faktoren zusammen. Neben der Größe und Kapazität des Stromspeichers beeinflussen auch die Auswahl der Komponenten, der Installationsaufwand und die örtlichen Bedingungen den endgültigen Preis.

Typische Preisspannen einer 10-kWp-PV-Anlage mit Speicher

Eine 10-kWp-PV-Anlage mit Speicher setzt sich aus mehreren Kostenbestandteilen zusammen. Neben den Preisen für Solarmodule, Wechselrichter und Batteriespeicher beeinflussen auch die Montagebedingungen und der Installationsaufwand die Gesamtkosten. Die folgende Übersicht zeigt typische Preisbereiche für schlüsselfertige Anlagen inklusive Montage durch einen Fachbetrieb.

Systemvariante Komponenten (PV-Anlage + Speicher) Montagekosten Fachbetrieb Gesamtkosten inklusive Montage
10 kWp PV-Anlage ohne Speicher ca. 6.000–10.000 € ca. 3.000–5.000 € ca. 10.000–15.000 €
10 kWp PV-Anlage mit 5 kWh Speicher ca. 8.500–12.000 € ca. 3.500–5.500 € ca. 12.000–17.500 €
10 kWp PV-Anlage mit 10 kWh Speicher ca. 11.500–16.000 € ca. 4.000–6.000 € ca. 15.500–22.000 €
10 kWp PV-Anlage mit 15 kWh Speicher ca. 14.000–18.000 € ca. 4.000–6.500 € ca. 18.000–24.500 €

Die tatsächlichen Kosten hängen vor allem von der Speicherkapazität, der Qualität der Komponenten, den Montagebedingungen und dem Anbieter ab. Besonders bei einer 10-kWp-Anlage mit Speicher hat die Größe des Batteriespeichers einen deutlichen Einfluss auf den Gesamtpreis.

Typische Installationskosten einer 10-kWp-PV-Anlage mit Speicher

Die Höhe der Installationskosten hängt stark von den Gegebenheiten vor Ort sowie der gewählten Umsetzung ab. Ein Solarteur übernimmt in der Regel die gesamte Planung, Gerüststellung, Dachmontage, Verkabelung und Inbetriebnahme. Dies bietet mehr Sicherheit und eine fachgerechte Umsetzung. Die reinen Montage- und Installationskosten können dabei je nach Aufwand etwa 3.000 bis 6.500 € betragen.

Einige Hausbesitzer entscheiden sich dafür, bestimmte Montageschritte selbst zu übernehmen und dadurch Kosten zu reduzieren. Der elektrische Anschluss sowie die Inbetriebnahme müssen jedoch durch eine qualifizierte Fachkraft erfolgen. Je nach Umfang der Eigenleistung lassen sich rund 2.000 bis 4.000 € einsparen. Zusätzliche Kosten entstehen häufig durch die Dachkomplexität, Gerüstmiete oder notwendige Anpassungen am Zählerschrank.

Vorteile einer 10-kWp-PV-Anlage mit Speicher

Eine 10-kWp-PV-Anlage mit Speicher bietet eine ausgewogene Kombination aus hoher Solarstromerzeugung und effizienter Nutzung der eigenen Energie. Zu den wichtigsten Vorteilen gehören:

  • Ausreichende Leistung für viele Einfamilienhäuser: Eine 10-kWp-PV-Anlage kann jährlich eine große Menge Solarstrom erzeugen und eignet sich besonders für Haushalte mit einem normalen bis erhöhten Stromverbrauch. Auch zusätzliche Verbraucher wie Wärmepumpe oder Wallbox können von der erzeugten Energie profitieren.
  • Höherer Eigenverbrauch durch den Stromspeicher: Der Speicher nimmt überschüssigen Solarstrom aus den sonnenreichen Stunden auf und stellt ihn später zur Verfügung. Dadurch kann ein größerer Anteil der erzeugten Energie selbst genutzt werden, anstatt sie direkt ins Netz einzuspeisen.
  • Effiziente Nutzung auch außerhalb der Sonnenstunden: Da eine PV-Anlage den meisten Strom tagsüber erzeugt, ermöglicht der Speicher die Nutzung der eigenen Solarenergie am Abend und in der Nacht. Dies verbessert die Nutzung des gesamten Systems.
  • Gute Balance zwischen Investition und Ertrag: Eine 10-kWp-Anlage bietet im Vergleich zu kleineren PV-Systemen eine höhere Stromproduktion und kann den Energiebedarf vieler Haushalte besser abdecken. Gleichzeitig bleibt die Systemgröße für viele Einfamilienhäuser wirtschaftlich planbar.
  • Mehr Unabhängigkeit bei steigenden Stromkosten: Durch die Kombination aus ausreichend PV-Leistung und Speicherkapazität kann der Bezug von Netzstrom reduziert werden. Haushalte können dadurch langfristig einen größeren Teil ihres Energiebedarfs mit eigenem Solarstrom decken.
  • Flexibel für zukünftige Energieanforderungen: Ein 10-kWp-System mit Speicher kann je nach Bedarf durch zusätzliche Komponenten wie eine Wallbox, Energiemanagementfunktionen oder eine größere Speicherkapazität erweitert werden.

Für Haushalte mit einem geringeren Stromverbrauch oder begrenztem Platzangebot kann auch ein Balkonkraftwerk mit Speicher eine passende Lösung sein. Es bietet einen einfacheren Einstieg in die Nutzung von Solarenergie und eignet sich besonders für kleinere Energiebedarfe.

Welche Faktoren beeinflussen die Kosten einer 10-kWp-PV-Anlage mit Speicher?

Der Gesamtpreis einer 10-kWp-PV-Anlage mit Speicher setzt sich aus verschiedenen Kostenfaktoren zusammen. Neben der Größe der Anlage beeinflussen vor allem die Speicherkapazität, die Qualität der Komponenten, die baulichen Bedingungen und notwendige Zusatzarbeiten die endgültige Investition.

Größe und Kapazität des Stromspeichers

Die Größe des Stromspeichers gehört zu den wichtigsten Kostenfaktoren einer 10-kWp-PV-Anlage mit Speicher. Ein größerer Speicher erhöht zwar die Anschaffungskosten, ermöglicht jedoch eine stärkere Nutzung des selbst erzeugten Solarstroms. Neben der Kapazität wirken sich auch die Speichertechnologie, die nutzbare Speicherkapazität, die Effizienz und die Lebensdauer des Batteriesystems auf den Preis aus.

Technologie und Qualität der Solarmodule

Die Auswahl der Solarmodule beeinflusst ebenfalls die Kosten der Anlage. Preisunterschiede entstehen durch Faktoren wie Wirkungsgrad, Zelltechnologie, Leistungsgarantie und Modulaufbau. Hochwertigere Module können höhere Anschaffungskosten verursachen, bieten jedoch Vorteile bei begrenzter Dachfläche oder wenn eine langfristig hohe Erzeugungsleistung gewünscht wird.

Wechselrichter und weitere Systemkomponenten

Der Wechselrichter ist ein zentraler Bestandteil der PV-Anlage und beeinflusst sowohl den Preis als auch die Leistungsfähigkeit des Systems. Bei einer Anlage mit Speicher kommen häufig Hybridwechselrichter zum Einsatz, deren Kosten je nach Leistung und Ausstattung variieren. Zusätzliche Komponenten wie Energiemanagementsysteme, Smart Meter, Notstromlösungen oder die Integration einer Wallbox können den Gesamtpreis weiter erhöhen.

Installationsaufwand und Montagebedingungen

Die Montagebedingungen vor Ort haben einen direkten Einfluss auf die Installationskosten. Ein einfach zugängliches Ziegeldach mit kurzen Kabelwegen verursacht meist weniger Aufwand als ein Dach mit Gauben, komplizierter Dachform, Verschattung oder besonderen Montagesystemen. Auch Gerüstkosten, schwierige Zugänge und ein höherer Arbeitsaufwand können die Gesamtkosten deutlich erhöhen.

Elektrische Anforderungen und Netzanschluss

Die vorhandene Hauselektrik kann zusätzliche Kosten verursachen, insbesondere bei älteren Gebäuden. Wenn der Zählerschrank nicht den aktuellen Anforderungen entspricht, können Anpassungen oder eine Modernisierung notwendig sein. Auch zusätzliche Arbeiten wie die Verlegung neuer Leitungen, der Einbau geeigneter Schutztechnik oder Anpassungen am Netzanschluss können den Installationsaufwand und damit den Gesamtpreis erhöhen.

Anbieter, Service und regionale Preisunterschiede

Auch der gewählte Anbieter und der Umfang der Leistungen beeinflussen die Kosten einer 10-kWp-PV-Anlage mit Speicher. Komplettpakete mit ausführlicher Planung, hochwertigem Service, längeren Garantieangeboten oder zusätzlicher Betreuung können teurer sein als reine Anlagenangebote. Zudem können regionale Unterschiede bei Handwerkerpreisen, Nachfrage und Verfügbarkeit von Installateuren zu unterschiedlichen Gesamtpreisen führen.

Lohnt sich ein Batteriespeicher für eine 10-kWp-PV-Anlage?

Lohnt sich der Aufpreis für einen Stromspeicher? Ein Speicher erhöht den Eigenverbrauch, steigert jedoch die Anschaffungskosten. Wir vergleichen die Amortisationszeit mit und ohne Speicher. Zudem zeigen wir, wie Sie Ihre Ersparnisse berechnen und Kosten durch Steuervorteile sowie Förderungen senken.

Amortisationszeit einer 10-kWp-PV-Anlage mit und ohne Speicher im Vergleich

Die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage hängt vor allem davon ab, wie viel Solarstrom selbst genutzt werden kann. Für die Berechnung der jährlichen Einsparung sind daher der Jahresertrag, der Eigenverbrauchsanteil und der aktuelle Strompreis entscheidend.

Eine 10-kWp-PV-Anlage erzeugt in Deutschland durchschnittlich etwa 9.000 bis 12.000 kWh Solarstrom pro Jahr. Für die folgende Beispielrechnung wird ein mittlerer Jahresertrag von 10.000 kWh angenommen. Der durchschnittliche Haushaltsstrompreis in Deutschland liegt 2026 bei etwa 37 Cent pro kWh. Dieser Wert kann je nach Tarif und Region abweichen.


10-kWp-PV-Anlage ohne Speicher 10-kWp-PV-Anlage mit Speicher
Anschaffungskosten ca. 12.000 € ca. 20.000 €
Jahresertrag 10.000 kWh 10.000 kWh
Eigenverbrauchsanteil (Beispiel) ca. 30 % ca. 70 %
Selbst genutzter Solarstrom 3.000 kWh/Jahr 7.000 kWh/Jahr
Eingesparte Stromkosten 3.000 × 0,37 € = ca. 1.110 €/Jahr 7.000 × 0,37 € = ca. 2.590 €/Jahr
Vereinfachte Amortisationsrechnung 12.000 € ÷ 1.110 € 20.000 € ÷ 2.590 €
Amortisationszeit ca. 10,8 Jahre ca. 7,7 Jahre

Die Gegenüberstellung zeigt, dass eine PV-Anlage ohne Speicher zwar mit geringeren Anschaffungskosten verbunden ist, ein Batteriespeicher jedoch die Nutzung des selbst erzeugten Solarstroms deutlich verbessern kann. Bei einer 10-kWp-PV-Anlage entstehen aufgrund der hohen Stromproduktion häufig größere Mengen an überschüssiger Energie, die ohne Speicher nicht immer direkt im Haushalt genutzt werden können.

Durch die Speicherung kann dieser Solarstrom auch in den Abend- und Nachtstunden verwendet werden, wodurch der Eigenverbrauch steigt und weniger Strom aus dem Netz bezogen werden muss. Besonders für Haushalte mit höherem Stromverbrauch, Wärmepumpe oder E-Auto ist ein Batteriespeicher daher häufig eine sinnvolle Ergänzung zur 10-kWp-PV-Anlage.

Förderprogramme und finanzielle Vorteile für PV-Anlagen mit Speicher

Der Kauf und die Installation einer privaten Photovoltaikanlage bis 30 kWp samt Batteriespeicher sind steuerlich begünstigt: Gemäß § 12 Abs. 3 UStG gilt ein Umsatzsteuersatz von 0 %, und die Erträge sind nach § 3 Nr. 72 EStG einkommensteuerfrei. Zur zinsgünstigen Finanzierung dient der bundesweite KfW-Kredit 270.

Zusätzlich bieten Bundesländer direkte Zuschüsse. Das Förderprogramm SolarPLUS der Senatsverwaltung Berlin, abgewickelt durch die IBB Business Team GmbH (IBT), unterstützt den Solarausbau gezielt:

  • SolarPLUS S gewährt Eigentümer:innen von Ein- und Zweifamilienhäusern Pauschalen für Zählerschränke (750 €) sowie Zuschüsse für Stromspeicher (bis zu 4.750 €) und denkmalgerechte PV-Anlagen (bis zu 5.700 €).
  • SolarPLUS L fördert Mehrfamilienhäuser, Gewerbe und Sonderanlagen (z. B. Fassaden- oder Gründach-PV) sowie Stromspeicher mit prozentualen Zuschüssen von bis zu 30.000 €; Gutachten werden mit bis zu 15.000 € unterstützt.

Wichtig: Anträge müssen zwingend vor der verbindlichen Beauftragung des Installateurs online über das Portal der IBT eingereicht werden, um den Anspruch nicht zu verlieren.

Worauf sollte man beim Kauf eines Batteriespeichers für eine 10-kWp-PV-Anlage achten?

Beim Kauf eines Batteriespeichers für eine 10-kWp-PV-Anlage sollten Sie nicht nur den Preis betrachten. Entscheidend sind vor allem die passende Speicherkapazität, die Abstimmung mit der PV-Leistung sowie Faktoren wie Effizienz, Lebensdauer und Sicherheit. Ein gut ausgewählter Speicher kann den Eigenverbrauch erhöhen und langfristig besser zum Energiebedarf des Haushalts passen.

Die passende Speicherkapazität anhand des Stromverbrauchs bestimmen

Die richtige Speicherkapazität hängt vor allem vom jährlichen Stromverbrauch und dem individuellen Verbrauchsprofil ab. Ein Haushalt mit geringem Stromverbrauch benötigt meist keinen besonders großen Speicher, während Wärmepumpe, Homeoffice oder regelmäßiges Laden eines Elektroautos eine größere Kapazität sinnvoll machen können.

Bei einer 10-kWp-PV-Anlage sind für viele Einfamilienhäuser Speichergrößen im Bereich von etwa 8 bis 12 kWh eine häufig genutzte Lösung. Entscheidend ist jedoch nicht nur die Kapazität, sondern ob der Speicher den Strombedarf während der Abend- und Nachtstunden abdecken kann. Ein zu großer Speicher erhöht die Investition, während ein zu kleiner Speicher überschüssigen Solarstrom nur begrenzt aufnehmen kann.

Das richtige Verhältnis zwischen PV-Leistung und Speichergröße wählen

Die Speichergröße sollte immer zur Leistung der PV-Anlage und zum tatsächlichen Stromverbrauch passen. Eine häufig genannte Orientierung liegt bei etwa 0,5 bis 1,5 kWh Speicherkapazität pro 1 kWp PV-Leistung. Bei einer 10-kWp-Anlage kann daher je nach Verbrauchssituation ein Speicher mit unterschiedlicher Größe sinnvoll sein.

Wichtiger als eine feste Faustregel ist die Frage, wie viel Solarstrom im Haushalt genutzt werden kann. Haushalte mit höherem Verbrauch am Abend, einer Wärmepumpe oder einem Elektroauto profitieren häufig von größeren Speichern, während bei geringerem Verbrauch kleinere Modelle wirtschaftlicher sein können.

Lebensdauer, Effizienz und Sicherheit des Stromspeichers vergleichen

Neben der Speicherkapazität sollten Sie beim Kauf auch auf nutzbare Kapazität, Rundtrip-Wirkungsgrad, Garantiebedingungen und Sicherheitsfunktionen achten. Ein hoher Wirkungsgrad reduziert Energieverluste beim Laden und Entladen, während eine lange Lebensdauer und ausreichende Zyklenzahl die langfristige Wirtschaftlichkeit verbessern können.

Auch die Erweiterbarkeit des Systems kann ein wichtiges Kriterium sein, wenn sich der Strombedarf in Zukunft verändert. Die Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro bietet beispielsweise eine modulare Speicherlösung für ein Balkonkraftwerk mit 5.024 Wh Kapazität und bis zu 5.000 W PV-Eingangsleistung. Dadurch kann das System flexibel an unterschiedliche Energieanforderungen angepasst werden und eignet sich für Haushalte, die ihre Solarspeicherung schrittweise erweitern möchten.

Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro

Was sollte man vor der Installation einer 10-kWp-PV-Anlage mit Speicher beachten?

Vor der Installation sollten Dach, Elektrik, Verbrauch und rechtliche Anmeldung geprüft werden. Eine gute Planung verhindert teure Nacharbeiten und sorgt dafür, dass die Anlage über Jahrzehnte zuverlässig läuft.

Dachfläche, Ausrichtung und bauliche Voraussetzungen prüfen

Für 10 kWp benötigen Sie meist etwa 45 bis 60 m² nutzbare Dachfläche. Südausrichtung liefert hohe Erträge, Ost-West-Dächer können aber besonders alltagstauglich sein, weil sie morgens und abends mehr Strom erzeugen.

Verschattung durch Bäume, Nachbarhäuser, Schornsteine oder Gauben sollte vorab analysiert werden. Auch Dachzustand und Statik sind wichtig: Wenn in wenigen Jahren eine Dachsanierung ansteht, sollte diese vor der PV-Montage erfolgen.

Technische Anforderungen und Kompatibilität des Systems sicherstellen

PV-Module, Wechselrichter, Speicher und Smart Meter müssen technisch exakt zusammenpassen. Inkompatible Komponenten verursachen teure Fehlinvestitionen. Achten Sie auf abgestimmte Spannungswerte und offene Schnittstellen im Energiemanagement.

Eine hohe Systemkompatibilität schützt Ihre Investition. So binden Sie spätere Erweiterungen wie Wallbox, Wärmepumpe oder Notstromfunktion reibungslos ein. Dies garantiert eine hohe Energieausbeute über Jahre.

Anmeldung und rechtliche Voraussetzungen vor der Inbetriebnahme klären

Jede netzgekoppelte PV-Anlage muss beim Netzbetreiber angemeldet werden. Zusätzlich ist die Registrierung im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur erforderlich.

Bei privaten Dachanlagen übernimmt häufig der Installationsbetrieb viele Formalitäten. Lassen Sie sich dennoch schriftlich bestätigen, welche Anmeldungen enthalten sind. Wichtig ist auch, ob ein intelligentes Messsystem oder ein neuer Zähler erforderlich wird.

Fazit

Was kostet eine 10-kWp-PV-Anlage mit Speicher im Jahr 2026? Die Gesamtkosten liegen je nach Speicherkapazität, Komponentenqualität und Installationsaufwand häufig im Bereich von etwa 12.000 bis 25.000 Euro, wobei eine typische Anlage mit einem 10-kWh-Speicher meist etwa 15.500 bis 22.000 Euro kostet. Für viele Einfamilienhäuser stellt ein Batteriespeicher eine sinnvolle Ergänzung dar, da mehr selbst erzeugter Solarstrom auch am Abend und in der Nacht genutzt werden kann. Besonders bei höherem Stromverbrauch, Wärmepumpe oder E-Auto kann die Kombination aus 10-kWp-PV-Anlage und Speicher helfen, den Eigenverbrauch zu erhöhen und den Bezug von Netzstrom langfristig zu reduzieren.

FAQs

Muss ich für eine 10-kWp-PV-Anlage mit Speicher Steuern zahlen?

Meist nein: Private PV-Anlagen bis 30 kWp profitieren in Deutschland häufig von Einkommensteuerbefreiung und 0 % Umsatzsteuer beim Kauf. Voraussetzung ist, dass die gesetzlichen Bedingungen erfüllt sind. Einnahmen aus Einspeisung sind dadurch für typische Einfamilienhausanlagen meist deutlich einfacher zu handhaben.

Wie viel Strom kann eine 10 kWp Photovoltaikanlage erzeugen?

Eine 10-kWp-Photovoltaikanlage kann in Deutschland etwa 9.000 bis 12.000 kWh Solarstrom pro Jahr erzeugen. Der genaue Ertrag hängt von Standort, Dachausrichtung, Neigung, Verschattung und Modulqualität ab. In Regionen mit höherer Sonneneinstrahlung können auch größere Erträge möglich sein.

Wie viele Kilowatt werden für ein Einfamilienhaus benötigt?

Die passende PV-Leistung für ein Einfamilienhaus hängt von Stromverbrauch, verfügbarer Dachfläche und zukünftigen Verbrauchern ab. Häufig kommen Anlagen im Bereich von etwa 5 bis 10 kWp oder darüber infrage. Besonders bei Wärmepumpe, E-Auto oder geplantem höheren Stromverbrauch kann es sinnvoll sein, die verfügbare Dachfläche möglichst gut auszunutzen, statt die Anlage ausschließlich am aktuellen Stromverbrauch auszurichten.

Wie viele Solarmodule brauche ich für 10 kWp?

Für eine 10-kWp-PV-Anlage werden bei modernen Solarmodulen mit einer Leistung von etwa 400 bis 450 Wp ungefähr 23 bis 25 Module benötigt. Der tatsächliche Bedarf hängt von der Modulleistung und der verfügbaren Dachfläche ab. Für eine Anlage dieser Größe werden häufig etwa 50 bis 70 m² nutzbare Dachfläche eingeplant.

Wie lange dauert es, bis ein 10-kWh-Speicher voll ist?

Etwa 2 bis 4 Stunden kann ein 10-kWh-Speicher bei starkem Solarüberschuss zum Vollladen brauchen. In der Praxis hängt die Ladezeit von PV-Ertrag, Haushaltsverbrauch, Ladeleistung des Speichers und Wetter ab. An bewölkten Wintertagen wird er oft gar nicht vollständig geladen.

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